Lucy Woodward

Sängerin Lucy Woodward wurde in London geboren, verbrachte jedoch ihre Kindheit in New York und den Niederlanden. Lucy kommt aus einem musikalischen Haushalt – ihr Vater ein Dirigent und Komponist, ihre Mutter eine Opernsängerin, Musikwissenschaftlerin und Bauchtänzerin – und so wuchs sie mit Musik um sich herum auf.
Direkt nach der Schule begann sie in der Bleecker Street, New York für Trinkgeld Jazz zu singen, war Teil einer Cover Band und schrieb Musik bevor sie bei Atlantic Records unter Vertrag genommen wurde. In dieser Zeit schrieb sie unter anderem den Top 40 Hit Dumb Girls und den Top 5 Hit There is Gotta Be More to Life für Stacie Orrico, die ihr zwei BMI Awards einbrachten. 

Aber Woodward hatte kein Interesse am Popstar Dasein. Ihr Folgealbum Is... hot and bothered war jazziger und wurde bei Barnes and Noble exklusiv veröffentlicht. Diesem Album folgte Hooked! mit einer Mischung aus Brill Building- und Swing-inspirierten Songs, veröffentlicht unter Verve/Universal und produziert von Tony Visconti, der schon David Bowie produzierte.
Lucy wurde auch auf Snarky Puppy‘s Album Family Dinner, Vol. 1 gefeatured und tourte mehrere Jahre mit der Band. Michael League, Snarky Puppy’s Bandleader und Henry Hey, Keyboarder und Arrangeur, co-produzierten ihr viertes Soloalbum, welches 2016 bei GroundUP/Verve/Universal veröffentlich wurde.

Neben ihrer Solo-Karriere, arbeite und performte sie unter anderen mit Rod Stewart, Chaka Khan, Celine Dion, Nikka Costa, Carole King und Joe Cocker. Sie tourte außerdem an Stelle der Frontsängerin von Pink Martini, wofür sie in nur sechs Tagen lernte auf türkisch, französisch, kroatisch, japanisch und spanisch zu singen. Mit Pink Martini variierten die Auftrittsorte vom Montreal Jazz Fest zu Konzerten mit den San Francisco Symphonikern.

Mit ihrer eigenen, niederländischen Band bringt Lucy ein wunderbares Gebräu aus Soul, Pop und jazzigen Tönen auf die Bühne. Vorhang auf für eine gesangliche Entdeckung.